Regionalpark Chasseral

Der regionale Naturpark Chasseral erstreckt sich von La Neuveville über die Freiberge und die Vue des Alpes bis in die Höhen von Grenchen an der Grenze des Kantons Solothurn. Seinen Namen verdankt er dem Gipfel von einer Höhe von 1606,2 Metern, der den Bielersee überragt.

Der Regionalpark umfasst 21 Gemeinden in den Kantonen Bern (18) und Neuenburg (3). Er erstreckt sich über 1% der Schweizer Landesfläche (387 km2) und beherbergt 37'000 Einwohner.

Ein regionaler Naturpark ist ein Werkzeug der nachhaltigen Entwicklung: Er hilft, die Natur und die Landschaften aufzuwerten, entwickelt wirtschaftliche Aktivitäten, welche die Umwelt respektieren (Produkte der Region, grüner Tourismus) und sensibilisiert Kinder und Erwachsene für diese Thematik.

In einem Naturpark treffen Naturgebiete und vom Menschen bewirtschaftete Landschaften aufeinander. Aber nur gewisse Teile des Naturparks zählen zu den Naturschutzgebieten (z.B. Combe-Boisse, Combe-Grède). Auf dem restlichen Gebiet gibt es keine Sonderverbote im Gegensatz zu einem Nationalpark.

Der Naturpark Chasseral in 5 Schlüsselfragen

Seit wann gibt es den Naturpark Chasseral ?
Die Schweiz verfügt seit 2007 über die nötigen gesetzlichen Grundlagen für regionale Naturpärke. Der Verein Regionalpark Chasseral wurde aber bereits im Jahr 2001 gegründet. Seit 2012 ist der Naturpark vom Bund anerkannt.

Was macht der Naturpark Chasseral genau ?
Der Naturpark ist auf vier Arbeitsebenen aktiv:

  • Natur, Landschaft und Erbe
    Beispiel: Erhaltung des Haselhuhns, ein Waldvogel derhöheren Lagen
  • Wirtschaft, Mobilität und Energie
    Beispiel: Förderung des Zugangs zum Chasseral mit öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Bildung, Kultur und Kommunikation
    Beispiel: geführte Ausflüge, Animationen (« Graine de chercheur »)
  • Entwicklung, Partnerschaften und Verwaltung
    Beispiel: regionale Koordination, Beratung der Gemeinden

Wie wird der Naturpark finanziert ?
Der Naturpark wird von den Kantonen Bern und Neuenburg (1/3), vom Bund (1/3) und von den Gemeinden, Mitgliedern und privaten Geldgebern (1/3) finanziert. Die Gemeinden leisten einen Beitrag von 4.- pro Einwohner und pro Jahr.

Wer sind die Akteure des Naturparks ?
Ein Team von ca. 12 Personen (insgesamt 750% Arbeitsplätze) im Büro des Naturparks in Saint-Imier. Aber vor allem die 21 Gemeinden und über hundert Partner bei sämtlichen Projekten. Ohne sie wäre nichts möglich.

Wozu dient ein Regionalpark ?
Um die Vorzüge der Region auf nachhaltige Weise zu entwickeln. Zum Beispiel im Tourismus (Täuferweg, « Salaire de la Suze », ...), bei den regionalen Produkten (12 Berggasthöfe, Chasseral-Teller, seit Anfang 2016 über 80 zertifizierte Produkte), in der Bildung (60 Animationen und 25 Klassen, die 2015 am Projekt « Graine de Chercheur » teilgenommen haben) oder bei der Erhaltung der Natur und der Landschaft (Erhaltung der Wytweiden, ökologisches Netzwerk, ...).

www.parcchasseral.ch

 

Parc Chasseral

Regionalpark Chasseral 
Place de la Gare 2
Case postale 219
CH - 2610 Saint-Imier
Tél.: 032 942 39 49
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Liens

Regionalpark Chasseral - ein Naturpark für 21 Gemeinden

Regionalpark Chasseral - Präsentation (pdf)

 

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