Museum von Saint-Imier

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Das Museum befindet sich im Zentrum der Stadt, mitten in der Altstadt von Saint-Imier, im Gebäude des Relais culturel d'Erguël. Die prächtigen Sammlungen stammen aus dem 19. und 20. Jahrhundert und wurden nach einem langen Ruhestand im Lager wieder zur Geltung gebracht.

Geschichte

Das Museums von Saint-Imier wurde 1861 eröffnet. Damals war es in der Grundschule untergebracht, musste aber wegen Platzmangel schliessen. Seit seiner Wiedereröffnung Ende 2002 wird ein interessanter und umfassender Teil der Sammlungen ausgestellt, durch den das Museum auch seine Vernetzung mit der weiten Welt aufzeigt: Naturkunde, regionale Geschichte, Militärsammlungen, alte Berufe, ethnografische Objekte. Das Museum ist eine lebende Kulturstätte, die die Vergangenheit der Region wiederaufleben lässt.

Was bietet das Museum?

Die ganze Welt in Saint-Imier: Der Ausstellungsraum bietet einen Überblick über den Inhalt des Museums, darunter auch die Geschichte von „Sankt Himerius" und des „Schlosses Erguël".

  • Naturwissenschaften: Dieser instruktive Raum hat zum Ziel, die Besucher mit den natürlichen Schätzen der Region vertraut zu machen. Es werden verschiedene Themen behandelt: das Naturschutzgebiet von La Combe-Grède, das Hochmoor von Les Pontins, die gefährdeten Tiere und Pflanzen der Region und die verschiedenen Zugvögel. Zusätzlich stehen Softwareprogramme zur Verfügung, damit die Besucher auf spielerische und interaktive Art und Weise die Natur entdecken können.
     
  • Soldaten und Kadetten: In diesem Bereich wird die Geschichte der Truppen von Erguël und des Gewaltstreiches aufgezeigt, als 200 Freiwillige am 1. März 1848 unter dem Befehl von Ami Girard nach Neuenburg zogen, um dort die Neuenburger Revolution gegen den König von Preussen zu unterstützen. Auch der Kadettenkorps von Saint-Imier, der 1978 aufgelöst wurde, wird dargestellt.
     
  • Numismatik: Diese Abteilung stellt die Münzgeschichte der Schweiz aus, aber auch unterschiedliche Medaillen, Münzen, Marken, Siegel, Diözesen und verschiedene Papiere, die unter anderem das Geldfälschen und die Herstellung von Medaillen erklären.
     
  • Uhrmacherei: Ausstellung einer alten Uhrmacherwerkbank, verschiedener Maschinen und Werkzeuge, die in der Uhrenindustrie des 19. und 20. Jahrhunderts verwendet wurden. Zudem illustrieren mehrere Dokumente Uhrmacherwerkstätten der 1920er und 1930er Jahre.
     
  • Kunst: Diese Abteilung stellt einen Teil der umfangreichen Gemäldesammlung des Museums aus. Dazu gehören auch mehrere Werke, die aus Schenkungen von H. Aragon stammen.
 

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Musée de Saint-Imier
Rue Saint-Martin 8
CH - 2610 Saint-Imier
Tél.: 032 941 14 54
email


Kuratorin :

Mme Marion Burkhardt 

Öffnungszeiten

Donnerstag : 14h-17h
Sonntag   : 10h-12h
14h-17h


Öffnungszeiten für Gruppen

Für mehr Informationen :

032 941 14 54
email


 

Aktuelle und weitere Informationen :
www